Berichte 2012

21.10.12 Rügenchallenge

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Die letzte theoretische Chance zum Gewinn der Jedermann-Wertung sollgenutzt werden. Mit einigen wenigen Einheiten auf dem Rad ist Uta aber soweitfit das Sie sich die notwendige 107km-Strecke zutraut. Mit Martin, Silvio undThomas stehen auch drei Helfer an Ihrer Seite. Beim Start treffen wir dann aufBeate Zanner, das wars dann also, denn nur ein Sieg ohne Beteiligung von Beatehätte zum Sieg gereicht. Egal los gehts und am Anfang können wir uns gutpositionieren. Dadurch das Uta aber mit links nicht richtig Bremsen kann fährtSie doch recht vorsichtig. Dann nach 15km der erste Massensturz. Die Strasseist zu und wir sehen die Spitze entschwinden. Also wurde zum ersten Mal dieFormation aufgestellt und so fahren 2 Mann vorn und einer hinter Uta. Schnellkommen wir näher und können Ortsausgang Putbus den Anschluss wieder herstellen.Dann auf den schmalen und feuchten Wirtschaftswegen passiert es. Der ersteFahrer rutscht weg, der 2. geht gleich hinterher und Martin und Thomas habenallergrößte Mühe nicht auch zu stürzen. Am Graben kommen Sie zum stehen, nurUta gehandicapt beim Bremsen schafft es nicht mehr und so geht es ab in denGraben. Natürlich wieder auf Ihre linke Schulter. Gemeinsam holen wir Sie daraus und beim Radcheck rauscht die nächste große Gruppe an uns vorbei. ZumGlück ist nichts weiter passiert und so machen wir uns wieder im Formationsflugauf die Verfolgung. In Bergen können wir den Anschluß herstellen und nun ist ehalles egal also nehmen wir auch erstmal raus. Das Feld radelt so vor sich hin,mehr im RTF Tempo statt bei einem Rennen. 3 Frauen noch mit in der Gruppe alsoist von Platz 2 bis 5 alles möglich. Dann auf der erstenKopfsteinpflasterpassage ziehen wir leicht an und die ersten bekommen Probleme.Vor der 2.Passage liegt eine längere Steigung und hier versuchen wir schonetwas Tempo zu machen. Allerdings bekommt dabei auch Uta Probleme also wiederlangsamer. Dann an den letzten Wellen vor Sassnitz haben wir es endlichgeschafft die Damen abzuschütteln, also machen wir zu Dritt vorn Tempo. Danneinfach übers Kopfsteinpflaster in Sassnitz laufen lassen, das wars. KurzerBlick zurück. Unsere Gruppe 20 Mann, ca. 200m hinter uns bemühen sich dieHelfer der anderen Frauen um Anschluß. Also jetzt gilt es, alles oder nichts.So formieren wir uns zum wiederholten Mal und lassen die nächsten 25km auchkeinen unseren Rhytmus stören. Ständig pegelt sich der Tacho zwischen 39 und45km/h ein. Also das sollte klappen. Dann auf den letzten Kilometern lassen wirden anderen Herren wieder den Vortritt und rollen doch ganz schön gezeichnet inSellin ein. Uta kann sich über Platz 2 freuen, geschlagen nur von Beate Zanner.Ja, was wäre wenn... aber nutzt alles nichts. Ein Jahr hervorragend gekämpftmit dem großen Ziel vor Augen und doch so kurz vorm Ziel gescheitert.Glückwunsch an Beate, mit Ihr hat die momentan beste Jederfrau nicht ganzunverdient die Rangliste gewonnen, aber auch Uta kann noch zufrieden sein,sicherte Sie mit Platz 2 doch die Teamwertung 2012. Wir alle wissen wie dieRangliste ausgesehen hätte wenn Sie die geplanten Rennen in Strausberg, Döbelnund Märkisch Buchholz hätte fahren können. Aber es sollte einfach nicht sein.Deshalb soll man ganz einfach auch aufhören wenn es am schönsten ist. 

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03.10.2012 Rund um Wriezen

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Der erste Versuch gestern nach 2-wöchiger Trainingspause warvielversprechend, Uta kann den Lenker halten. Also ab nach Wriezen um möglichstviele Punkte für die Rangliste zu holen. Dann der erste Schock. Die Strecke zu70% aus Kopfsteinpflaster und Betonplatten. Uta Ihre Schulter freut sich, najedenfalls ging es diesmal nur ums ankommen, Frauenkonkurrenz war nicht amStart und so haben wir die Strecke, wenn auch mit einer Überrundung irgendwiezu Ende gebracht. Unter normalen Verhältnissen wären wir in der Spitzemitgefahren, so aber war nicht mehr möglich. Die Schulter hat dasKopfsteinpflaster dann aber doch übel genommen und so bleibt als letztermöglicher Renntermin vielleicht noch der 21.10. auf Rügen. 

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23.09.2012 Rund um Strausberg

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Heute nun das Strassenrennen im MOL-Cup und es stehen tatsächlich 200Fahreram Start. Das Rennen wurde auf 54km verkürzt und startete dementsprechendschnell. Noch dazu Rückenwind bis nach Prötzel, dann leichte Rückenkante zumBollersdorfer Kreisel und erst dann zurück nach Strausberg Gegenwind. Alsogleich am Anfang vorn einsortiert und schon ging es mit über 50 Sachen ab.Trotz des fließenden Autoverkehrs wurde sehr diszipliniert gefahren. Ruck zuckwar die erste Runde vorbei und das Feld schon deutlich dezimiert. Ca. 75 Fahrernahmen noch die Runde zwei in Angriff. Vorn wurden nun die ersten Attackenplatziert, wir hielten uns aber noch zurück. Nach der ersten Stunde standen43,3km auf der Uhr. Wahnsinnig schnell also. Dann auf der letztenGegenwindpassage orientierten wir uns weiter nach vorn, was aber durch dasjetzt ruckartige Feld nicht ganz einfach war. Dann am letzten Kreisel dasMalheur. Direkt vor mir liegen zwei Fahrer auf dem Asphalt. Vollbremsung undwieder antreten. Das Feld nun langgezogen, aber es wird nochmal verzögert.Allerdings sind wir jetzt zu weit hinten um durch das dichte Fahrerfeld nochweit nach vorn zu kommen. Als dann das Feld aufgeht ist es ganz einfach zu spätnoch etwas reissen zu können und so rolle ich mit Martin etwas frustriert insZiel. Platz 53 und 58 waren nicht das erhoffte Ergebnis. Aber trotzdem, dasWetter war richtig schön und vom gestrigen Regen keine Spur. 

  

  

22.09.2012 Rund um Strausberg

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Heute stehe ich nun mit Martin alleine am Start zum Kriterium. Das Wettersieht noch ganz gut aus, aber pünktlich kurz vor dem Start öffnet Petrus seineSchleusen. Ich wechsel daraufhin nochmal schnell mein HR von Michelin auf ContiCompetition. Ist mir bei Nässe sicherer. Das Rennen startetund ich reihe mich gleich weit vorn mit ein. Das Tempo ist nicht hochund so überlege ich schon selbst eine Attacke zu starten. Dann in Runde 5 gehteine Attacke und 5 Fahrer setzen sich leicht ab. Ich zaudere nachzusetzen, daich das nicht für die vorentscheidende Gruppe halte. Dann kommt Martin nachvorn und macht auch ordentlich Tempo und wir kommen an die Gruppe bis auf 20mran. Also alles richtig gemacht denke ich so, aber keiner will das letzte Lochzufahren. So wird der Vorsprung der Gruppe wieder etwas größer aber alle sindder Meinung das man das innerhalb einer Runde zufahren kann. Dann die letzteRunde ich sortiere mich mit ein und auf der Gegengeraden greift Mirco Nitschean. Aber auch dies Aktion verpufft und ich kann mich auf der Zielgeraden nochvorbei schieben. Eigentlich bin ich ganz zufrieden, ahne aber das es in der AKvielleicht wieder nicht fürs Podium gereicht hat. Aber denkste, Sieg in der AKdas war echt der Hammer. Vorsprung zu Platz Zwei 7/100 Sekunden. Übrigenswar meine Wahl zu Conti goldrichtig, da ich in den Kurven schneller war alsviele meiner Mitstreiter. Martin konnte sich im Sprint nicht so in Szene setzenkam aber kurz hinter mir ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel. So habe ich Utazwar gut vertreten, aber uns wäre schon lieber gewesen uns für Sie aufzuopfernund dann am Saisonende den großen Erfolg zu feiern. 

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16.09.2012 Europäische Radsportwoche Bienenbüttel

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Das Strassenrennen muß die Entscheidung bringen. Demzufolge belauern sichdie beiden Frauen auch. Allerdings bemerkte Uta recht schnell das Dagmar aufdem Kopfsteinpflaster immer Probleme hatte und so trat Sie in der letzten Rundedort mit Vehemenz an und rettet so einen kleinen Vorsprung bis ins Ziel. Damitkonnte sich Uta als Gesamtsiegerin der Radsportwoche feiern lassen und strichnebenbei noch den ersten Bargeldgewinn Ihrer Karriere ein. Auch Martin schlugsich achtbar, so das wir von Ihm in Zukunft sicher noch einiges erwartenkönnen. 

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15.09.2012 Europäische Radsportwoche Bienenbüttel

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​Nachmittags nun dasRundstreckenrennen über 35km. Gleich in der ersten Spitzkehre schießt ein Mädelquer über die Strasse und schon ist ein Loch da welches bei den relativ kleinenFahrerfeldern natürlich keiner zufahren will. Uta kämpft verbissen schafft esaber auch nicht und vorn eine Frau dabei. Also muß Sie einen langen Sprintfahren um die verbliebenen Frauen im Sprint sicher in Schach zu halten. Dasgelingt Ihr auch super und so kommt es morgen zur Entscheidung über denGesamtsieg beim Strassenrennen. Martin kommt mit der ersten Verfolgergruppe insZiel und ist nicht ganz zufrieden, da er den Anschluß an die Spitze verpassthatte. Fehlt noch etwas das taktische Gespür. 

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15.09.2012 Europäische Radsportwoche Bienenbüttel

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​Mit Martin ging es nun zum Rennenin den Norden. 6,5km EZF standen als erste Etappe auf dem Plan. TrotzIhres mysteriösen schweren Sturzes am Dienstag hat sich Uta der Konkurrenzgestellt. Das Zeitfahren auf dem Dreieckskurs war schnell absolviert und da Utadie vor Ihr gestartete Fahrerin fast eingeholt hatte war Sie sich fast sicherdas Zeitfahren gewonnen zu haben. So war es dann auch und auch Martin konntedas erstemal bei der Ehrung mit aufs Podium. Als vierter hatte er ein starkesZeitfahren absolviert. Einzigste Nebenwirkung dabei war, das sich Uta IhreSchürfwunden am Unterarm auf dem Zeitfahraufsatz wieder aufgescheuert hatte

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09.09.2012 Ponickauer Dreiecksrennen

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​Eigentlich wollten wir auf dieses Rennen verzichten, da Uta Ihr 2.Platz inder Gesamtwertung sicher war und Sie den LC nur durch einen Ausfall von Franzigewinnen könnte. Geplant war dafür die 140km im Heide Radcup unter die Räder zunehmen um möglichst viele Punkte für die Championswertung zu holen, aber da ichmomentan nicht fahren kann, wollten wir Uta nicht allein auf Tour schicken. Najedenfalls wurde gleich am Anfang der Umstand ausgenutzt das Uta allein war unddie Dresdner Mädel und Jungs!!! machten das Rennen schnell. Uta kämpfte tapfer,aber auf verlorenem Posten und kam schließlich auf Platz7 ein. Aber mit Platz2im LCC hat Sie mehr erreicht als wie geplant, da wir eigentlich den MOL-Cupfahren wollten und erst nach dem Sieg in Cottbus und dem Leadertrikotumgeschwenkt sind. 

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08.09.2012 Bergzeitfahren in Kostebrau

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Nach dem EZF gibt es dann noch ein BZF über 1000m. Oder sollte ich besserBergsprint sagen. Jedenfalls geht es nach dem Start gleich die kleine Rampehoch und nach 1000m ist Schluß. Der Einlauf ist bei den Frauen soweit gleich,Uta also wieder auf Platz 2 und die Führung in der Championswertung ausgebaut.Die Männer schlagen sich achtbar, aber Martin fing dann bei der Streckeunterwegs an zu überlegen ob er nochmal schaltet oder nicht.... Martin, bei derStrecke kann man nicht überlegen nur durchhämmern!!! 

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08.09.2012 Einzelzeitfahren Kostebrau

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Ein neues Zeitfahren in Kostebrau über 8km bereichert die Jedermannszene.Uta muß wieder ohne mich starten, nach meiner Zahn-OP ist kein Startmöglich. Allerdings sind mit Martin, Silvio, Silke, Konny und Bernd nochweitere Teamstarter dabei. Kurz und Gut. Uta belegt Platz 2 hinter Romy Stotz,einer Triathletin und kann damit weitere Punkte für die Championswertungsammeln und auch Konny und Silke steuern etwas für die Teamwertung bei.Schwerer haben es die Männer, die bei starker Konkurrenz zwar gut mit dabeisind, es aber noch nicht bis aufs Podium schaffen. 

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02.09.2012 Nürnberger Altstadtrennen

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​Auf dem Rückweg von der Eurobikewieder Zwischenstopp in Nürnberg. Zum letzten Mal gibt es das NürnbergerAltstadtrennen und wir wollen dabei sein. Jeder fährt für sich und sowohl imDamenrennen , wie auch bei den Männern haben starke Fahrer gemeldet. Wir reihenuns gleich vorn ein und schon geht es los. 7x hoch zur Burg das wird heftig.Bereits Anfangs der 2.Runde komt die erste Attacke und ich gehe mit. Schon istdas Feld dezimiert. Dann in Runde 4 kommt die Spitze der vor uns gestartetetenLangstrecke. Wir sind vorn schon nur noch zu 6. und alle schauen sich an undlassen die beiden Spitzenreiter vorbeiziehen, bis plötzlich Armin Praml dochantritt und hinterherspringt. Ich zögere einen Augenblich zu lange und schonwar das Loch da. Keine Chance mehr das zuzufahren, zumal bei den engenZielpassagen auch immer wieder überundete Fahrer Zeit kosten. Egal beimZielsprint in Runde 7 bin ich fast an einem Fahrer vor ir dran aber komme nichtvorbei. Somit bleibt Rang 7 und, wie sich dann herausstellte,der Sieg in derAK. Im Ziel warte ich auf Uta und es kommen kurz nacheinander 3 Frauen. Utawollte erst noch weiterfahren, da Sie sich nicht sicher war ob denn nunwirklich schon Schluß war, aber ich konnte Sie beruhigen. Sie war sich nichtsicher ob alle Frauen in der gleichen Runde waren, deshalb ist Sie in derSchlußrunde einen langen Sprint Bergauf gefahren und konnte diesen auch knappgewinnen. Somit haben wir bei den traditionell schönen undgroßzügigen Preisen in Nürnberg mit dem Gesamtsieg von Uta und meinemAK-Sieg richtig abgesahnt und fuhren dann vollbepackt nach Hause. 

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26.08.2012 Bremen Challenge

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​Bremen ist für uns ein erfolgreiches Pflaster und so sollten nach dem Siegim Vorjahr, dem Pokal als Jederfrau 2011 und dem Pokal der Championswertung einweiterer Pokal den Weg aus Bremen nach Hause antreten. Die 60km Runde sollte essein und gleich nach dem Start sortierten wir uns auch weit vorn ein. Die ersteRunde wurde noch verhalten gefahren und in Runde zwei ging dann die Post ab.Der Kurs etwas anspruchsvoller durch die zusätzliche 5km Schleife über dieHochstrasse, aber machbar. In Runde 3 riss dann doch das Feld auseinander undich hatte mit Uta doch Mühe das Loch wieder zuzufahren. Wir fuhren fast einehalbe Runde immer 50-80Meter hinter der Spitze aber Unterstützung war nicht inSicht. So galt es dann in Runde vier nur noch das Tempo hochzuhalten umniemanden von hinten auflaufen zu lassen. Von hinten kam aber eine riesengroßesFeld mit ca. 80 Fahrerern angeflogen, aber dadurch das man mehrmalsSichtkontakt zu den Verfolgern hatte konnte man doch den Vorsprung guteinschätzen. So rollten wir dann ins Ziel, ich natürlich unzufrieden, Utaplatt. Da wir nicht alle Mädels auf dem Plan hatten rechnete ich wie immer mitdem schlimmsten, also Platz4. Aber es kam doch besser als erhofft, denn mitPlatz 3 kann man schon zufrieden sein. Als wir dann nach der Siegerehrung nochwas essen waren, mußten wir auch alle schon wieder lachen. Wir waren mit Platz3unzufrieden, dabei würden 98% aller Fahrer sonstwas drum geben einmal  imGCC auf dem Podium zu stehen. Also machten wir uns dann versöhnlich undzufrieden auf den Rückweg. Zu erwähnen sind aber auch noch die zweiTop-Platzierungen von Martin und Silvio, die mit der Spitze ins Ziel kamen unduns so Platz5 in der Teamwertung bescherten. 

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19.08.2012 Rund um Lübben

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Uta diesmal allein auf weiter Flur, da mich seit 2 Tagen Zahnschmerzenquälen und ich erstmal am Samstag beim Notdienst war. Also steht Sie mit Martinund 35° allein am Start in Lübben. Die Frauen starten wieder mit den Ü50Männern über 50 km und ich hatte Uta noch als taktische Vorgabe mitgegeben beider ersten Attacke der Männer mit zugehen. Nach den ersten Kilometern an derSpitze des Feldes wollte keine der Damen richtig Tempo machen bis dann dieerste Attacke der Männer kam. Uta setzte alles auf eine Karte und fuhr sich beider Affenhitze erstmal blau. Aber, die anderen Frauen hatten sich schonverabschiedet und so war es nach etwas Luftholen wieder an Uta in der 5köpfigenVerfolgergruppe für Tempo zu sorgen, damit keine Frau von hinten mehraufschließen kann. So beendete Sie das Rennen mit etwas über 2 MinutenVorsprung souverän als Siegerin vor Solveig und Franzi und holte sichgleichzeitig das Leadertrikot vor dem letzten Rennen im Lausitzcup wiederzurück. Martin hatte bei der Hitze ebenfalls riesige Probleme und beendete dasRennen diesmal vorzeitig 

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11.08.2012 Bergzeitfahren Hinterhermsdorf

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2 Runden um Hinterhermsdorf zu je 8km mit jeweils 250hm pro Runde. Das wirdganz schön heftig. Heute könnte auch die Zeit als Führende im Lausitzcup vorbeisein, denn Franzi als starke Bergfahrerin ist hier in Ihrem Element. Für Utawird es schwer, mindestens Platz 4 muss her um das Trikot zu verteidigen. Utakommt auch für Ihre Verhältnisse sehr gut über den Kurs und peilt für dasnächste Jahr sogar einen Start an, da es Ihr so gut gefallen hat. Bei der Zieleinfahrtist Sie auch noch Vierte, aber einige Damen kommen noch. Zum Schluß bleibt esbei Platz 7 , aber wir sind trotzdem zufrieden. Die Strecke sehr anspruchsvollmit einer Anfangs sehr verwinkelten Fahrt durch den Ort. Dann eine rasendekurvige Abfahrt ehe es in die erste große Steigung geht. Dann nach ca. 1,8kmBergauf wieder eine schmale technisch anspruchvolle Abfahrt ehe der Zweite nochschwierigere Anstieg wartet. Dann wieder im Ort steile Abfahrt zum Ziel, daswars. Hat insgesamt Spass gemacht auch wenn wir das Trikot verloren haben. 

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22.07.2012 Hockenheimring

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​Mein Lieblingsrennen. Wir haben für die 90km gemeldet und so langsambeschleichen mich erste Zweifel ob das taktisch richtig war. Unser neues Zielfür das Jahr heißt ja nun Champions-Wertung. Na gleich nach dem Start geht eslos wie immer und die ersten 5Runden können wir uns auf derHochgeschwindigkeitsstrecke gut behaupten. Die Mädels fliegen reihenweise weg,sieht also gar nicht schlecht aus. Dann der erste Sturz bei der Überrundungeiner Gruppe. Wo, natürlich wieder vor uns. Jetzt heißt es wieder Gas geben,aber die Lücke ist da und allein kann ich die auf Grund des starken Windes, derübrigens fast die ganze Strecke von vorn kam, auch nicht schließen. Die Gruppeläuft nicht richtig und ich versuche krampfhaft eine Überrundung vor der10.Runde zu vermeiden um dem Zieleinlauf der Kurzstrecke zu entgehen. Aber dannin Runde 12 ist es soweit die Spitze kommt und mit Ihr auch wieder 3 Mädelswelche wir schon abgehangen hatten. Mist. Dann in den letzten Runden ist dasTempo wieder etwas höher und in der letzten Runde klemmt sich dann NaimaDiesner an Uta ihr Hinterrad. In der Einfahrt zum Motodrom kommt dann IhreAttacke aber Uta kann mitgehen. Auf der Zielgeraden halte ich mich dannraus aber Naima schickt Uta über die gesamte Breite der Start und Zielgeradenbis auf die Wiese. Natürlich dachten wir das es um Platz 3 geht, wie sichspäter rausstellte ging es aber doch nur um Platz4. Aber so einen unfairenSprint habe ich schon lange nicht mehr gesehen und zeugt doch von der Verbissenheiteiniger weniger Fahrerinnen und Fahrer. Schade drum, das Klima der Jahre2007-2010 gibt es ganz einfach nicht mehr. Kommerz läßt grüßen. 

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15.07.2012 Tour de Wendland 4.Etappe Zeitfahren über 22km

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Das abschließende Zeitfahren hat es wieder in sich. die ersten 4 Kilometergeht es stetig nur bergan, dann einige Wellen bevor es auf eine Abfahrt geht.Dann die Steigung vom Freitag von der anderen Seite hoch und wellig bis insZiel. Uta müßte etwas über 2Minuten auffahren um Gesamtzweite zu werden, daserscheint uns doch etwas viel, zumal Sie ja nicht mehr mit Ihrem angestammtenZeitfahrrad fahren kann sondern auf das Giant zurückgreifen muß. Leider wirdauch bei den Damen wieder Windschatten gefahren, aber Uta kommt trotzdem aufPlatz 5 und sichert sich den Sieg in der AK und Platz 3 gesamt. Bei mir läuftes heute gar nicht mehr. Die Tage vorher fordern ihren Tribut. Anzumerkenbleibt aber trotzdem ein familär gut organisiertes Rennen mit tollerAtmosphäre, jederzeit eine Wiederholung wert. Auch die Siegerehrung im Rahmenmit einem gemeinsamen Mittagessen, selbst auf Uta Ihre Glutenunverträglichkeitwaren die hier eingestellt, verbunden mit tollen Preisen war das schon eineReise wert. 

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14.07.2012 Tour de Wendland 3.Etappe 36km

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So, nun zum Tagesabschluß nochmal 30 Runden. Gleich nach dem Start, beiSonnenschein, ging es recht fix zur Sache. Ich geleitete Uta sicher durch dasFeld und unsere Gruppe wurde auch immer kleiner. Die Gesamtführende war schonweg und bei uns nur die Monika Reker von den Piraten. Allerdings schaffte Siees sich bei einer Überrundung durch die Spitze mit in die Gruppe rein zu mogelnund wir brauchten erstmal einige Runden um wieder aufzuschließen. Dann letzteRunde der Zielsprint. Ich setze mich rechts neben Monika um dort den Wegzuzumachen während Uta links den Sprint lanciert. Somit mußte Sie auch linksmit raus und Uta konnte aber sicher Platz 2 einfahren. 

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14.07.2012 Tour de Wendland 2.Etappe 100km/138km

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​Die Damen fahren 100km wir Männer 138km. Kurz nach dem Start hielt dasWetter Wort, Regen  ohne Ende. Das Feld mit 100 Startern übersichtlich,aber da im vollen Verkehr gefahren werden mußte auch sehr gefährlich. Die Rundemit einigen leichten Anstiegen nicht besonders schwer, aber der Wind und dasWetter machten es dann doch schwer. Wir kommen die ersten 50km gut mit, dannmuß Uta auf der Windkante reißen lassen. Also habe ich mich wieder als Tempomacherbetätigt. Leider hatten wir aber so gut wie gar keine Begleiter und ich mußtealles selber fahren. Von den Damen war nur noch ein Mädel vorn dabei und einMädel knapp 2min vor uns. Schade das hatten wir natürlich nicht gewußt, abertrotzdem sicherer 3.Platz für Uta. Ich durfte dann noch drei Runden alleinefahren, alle die ich einholte waren überrundet oder so platt das gar nichtsmehr ging. Da am Nachmittag aber noch das Kriterium anstand bin ich auch nurnoch 70% gefahren. 

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13.07.2012 Tour de Wendland 1.Etappe Prolog

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Die Tour de Wendland ist unser nächstes Ziel. Das Auftaktzeitfahren über8km hat es doch gewaltig in sich. Von wegen im Norden alles flach. Gleich nachdem Start geht es 400m mit 12% hoch. Dann eine knifflige kurvige Abfahrt, ehees über einige Wellen zum Ziel geht. Das liegt natürlich wieder auf einem Berg.Die letzten 800m nur berghoch mit bis zu 18% Steigung. Das verlangte allen dasLetzte ab. Uta ist von der Strecke regelrecht schockiert, das hatten wir sonicht erwartet. Schließlich kommt Sie auf Platz 5 ein, obwohl auch da bei derZeitmessung einige Ungereimtheiten nicht zu verbergen waren. Aber wenigsten hatdas Wetter gehalten, der Dauerregen blieb aus. 

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01.07.2012 Rund um Görlitz

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​Heute wieder so ein Bergrennen. Aber da wir das Trikot im Lausitzcuperstmal verteidigen wollen, müssen wir da durch. Die Damen starten wiedermalhinter uns, also erstmal warten. Dann am ersten Berg geht bei Uta wieder einmalgar nichts. Ganz hinten quält Sie sich berghoch. Auf der Abfahrt holen wir dannwieder auf und plötzlich läuft es bei Ihr. Mit in der Gruppe sind noch Katjaund Solveig aus Dresden. Dann in Runde 3 laufen wir sogar noch auf die Gruppemit Sandra auf und ich kann Ihren entsetzten Blick heute noch sehen, wo wirdenn herkommen. Vorn sind somit nur noch Franzi und Tina Heitzmann. Alsobeschließen die Dresdener Damen am letzten steilen Berg alles für Sandra zugeben und Sie kann sich dort auch wirklich absetzen. Uta kämpft verbissen undals erste kann Sie Katja ein- und überholen. Auf der ansteigenden Ziellgereadengibt es dann den offenen Schlagabtausch zwischen Solveig und Uta, aber Solveigkann Ihren knappen Vorsprung bis ins Ziel retten. Einen fast Eklat gibt es dannaber bei der Siegerehrung, als man Tina als Siegerin übersehen hatte und sichauch keine der anderen Damen fand diesen Fehler aufzuklären. Schade aber soverbissen sollte nicht um den Lausitzcup gekämpft werden. Wir haben dann Tinaselbst zum Sprecher geschickt und so konnte sich dann doch noch allesaufklären. Ein Beigeschmack bleibt jedoch. 

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17.06.2012 Oberguriger Strassenpreis

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​Bergig, bergig, bergig. Anders kann man diese Strecke nicht beschreiben.Gleich 15% nach dem Start sorgen schonmal für Unruhe. Ich starte 3min vor Utaund warte dann doch auf das Feld der Ü50 und Frauen. Gleich in Runde einsfliegt schon alles auseinander, vorn sind Franzi und Jane Katzschner mit wegund der Rest der Damen sammelt sich dahinter. In Runde 2 versichere ich michnach der Abfahrt ob noch jemand von hinten kommt, aber weit und breit nichts zusehen. Eine halbe Runde später kommt von hinten plötzlich ein Fahrer mit einemMädel und knallt an uns vorbei. Ich stelle fest das die sogar die Nummern getauschthaben, also er mit einer Frauennummer und Sie mit einer Männernummer der U40.Oha denke ich mir, so läuft das also. Deshalb setze ich mich nur neben dasMädel und sofort fängt die an zu quietschen, ich solle da weg gehen, obwohlnoch viel Platz zwischen uns war. Ihr Begleiter selbst wurde dann auchzunehmend agressiver, obwohl gar nichts passiert war. Na jedenfalls mußte Utain Runde 4 beim letzen Anstieg passen und rollte somit nur als 7. ins Ziel.Jane gewann sicher vor Franzi und Kathrin Matthess. Ich konnte mir einenEinspruch beim WA nicht verkneifen, aber die hatten schon gemerkt das da wasnicht stimmte und die beiden nicht in der Wertung. Ich bin dann noch das Rennenzu Ende gefahren, aber wieder einmal hat man bei den Überrundungen nicht durchgesehenund so stand ich im Ergebnis weiter vorn wie tatsächlich richtig gewesen wäre.Dafür hat man Martin kpl. übersehen, der fehlte gänzlich. Transponder lässtgrüßen. 

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10.06.2012 Velothon Berlin

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Die Frühaufsteher Konny, Bernd und Volker starten auf der 60km Runde undMartin, Micha, Silke, Uta und Thomas wollen die 120km unter die Rädernehmen.  Bernd begleitet lange Zeit Konny die dann als 102. in 1:46finished. Bernd hat dann nochmal Gas gegeben und war 2min früher im Ziel.Volker blieb bei Sabine und konnte sich nach 1:52 feiern lassen. Damit war einguter Einstand gemacht. Nun zur Langstrecke. Nachdem die ersten Kilometerdiesmal nur mit 37-38 gefahren wurden dachten wir schon, das kann ja lustigwerden. Dann nach einem Sturz explodierte das ganze aber und von da an wurdefast nur noch in Einer- und Zweierreihe gefahren. Nach genau 2 Stunden hattenwir dann 86 Kilometer auf der Uhr. Bis Ludwigsfelde waren wir immer noch in derSpitzengruppe und da wir dann auf der Schnellstrasse Rückenwind hatten, sagteich schon zu Uta, Füße hochlegen und bis Tempelhof mitrollen. Plötzlich reißtaber das Feld unerklärlicher Weise in der Mitte auseinander und obwohl wirhinten immer über 50km/h fahren kommen wir nicht näher. Dann in Tempelhofentschwindet die Spitze unserem Sichtfeld, das wars dann wohl. Die letztenKilometer nochmal Druck gemacht und kurz vor dem Ziel überholen wir noch einMädel von Pasculli und nach 2:43 und einem Schnitt von fast 42km/h im Zielhoffen wir auf eine Podiumsplatzierung durch Uta, aber wie im Vorjahr reicht eswieder nur zum undankbaren 4. Platz. Martin pflügt vom letzten Startblock durchdas Feld und ist ebenfalls nach 2:45 im Ziel. Damit dürfte er im nächsten Jahrauf alle Fälle weiter vorn starten. Silke kämpft sich tapfer ins Ziel und nach3:22 und Platz 186 hat auch Sie es geschafft.

 

 RSC Bad Liebenwerda e.V.